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Kirchen und
Klöster in Spanien
Auch wieder eine separate Seite, jetzt für die Kirchen und Klöster in
Spanien. Sonst wird es ein unübersichtliches Chaos mit den vielen
Kirchen. Dabei sehe ich ein, dass unsere Liebe für Spanien - und zwar
im Herbst und späten Winter, auch für die schönen Landschaften - noch
viele Alben mit Kirchen generieren wird. Wir waren auch auf La Palma und
Teneriffa, den Kanarischen Inseln, die zu Spanien gehören, und auch
dort gibt es interessante Kirchen und einige Kathedralen.
Regional gibt es natürlich
Unterschiede. Im Norden sieht man viele romanische Kirchen - viele
Hunderte - sogar vor-romanische - aus der Zeit der Westgoten (Visigoten), die
ab 5tes Jahrhundert n C. in Spanien eingezogen waren. Dann haben ab 8es
Jahrhundert die Mauren Spanien grösstenteils besetzt und haben ihre
unauswischbaren Spuren hinterlassen. Aber die 'Reconquista', die
Wiedereroberung Spaniens brachte schon Ende des 12. Jahrhunderts die
nördliche Hälfte in christliche Hände. Zuletzt ging Granada 1492 für
die Mauren verloren und war ganz Spanien wieder christlich. Folglich
findet man in Süd-Spanien kaum oder gar keine romanischen Kirchen. Was
oft geschah, ist, dass viele Kirchen auf Moscheen gebaut wurden, z. B in
Sevilla, wo ab 1410 die grösste gotische Kathedrale der Welt entstand.
Der Turm 'Giralda' ist noch immer ein Moscheeturm.
Es führt hier zu weit, die
ganze Baugeschichte Spaniens zu behandeln, aber sie ist sehr
interessant. Im 'Capitool'- oder 'Eyewittness'-Reiseführer für
Spanien kann man eine aufschlussreiche Übersicht lesen. Diese Bücher
sollte man als Reisende(r) sowieso kaufen!
Was wir sicherlich noch
einmal, oder mehrmals, machen wollen, ist die nördlichen Provinzen
Spaniens besuchen, Galicien, Navarra und Aragon. Und noch
ausführlicher Katalonien. Da sind nicht nur die grossen Kathedralen,
sondern auch die kleineren lokalen Kirchen der Mühe eines Besuches wert!!
Nun wird von vielen das christliche
Erbe als ein 'Relikt' aus der Vergangenheit betrachtet. In der Gegenwart
stellen wir fest, dass die Kirchen eine gewisse 'Kirchenflucht' erfahren.
Ich sehe das aber als ein Symbol, ein Zeichen des moralischen Verfalls
unserer westlichen, abendländischen Kultur. Das kulturelle Kirchenerbe
selbst halten wir noch mehr oder weniger aufrecht, aber die
'grosse Leere' füllt das Leben von vielen. Eine leere Moral, die wir
auffüllen mit der Meinung der Mehrheit. Leere Staatsfinanzen, die wir
füllen mit der 'Schuld der Zukunft'. 'Gebackene Luft' nicht nur von
Bankern, sondern von allen, die als höchstes Lebensziel haben, die
eigene Brieftasche zu füllen. Geld verdienen (?) und ausgeben bestimmen
den Ton unseres gesellschaftlichen Lebens. 'Leere' als 'Füllung'.
So - das wollte
ich mal gesagt haben - wir leben doch in einer Gesellschaft mit Meinungsfreiheit.
Gerade und vor allem für diejenigen mit deren Meinung wir nicht
einstimmen, aber es sieht so aus, alsob das immer schwieriger wird.
Toleranz muss gemacht werden!
Ich
wünsche Ihnen als Besucher dieser Website ebenso viel Vergnügen mit
den Albenfotos, als ich hatte beim Fotografieren und Bearbeiten. Sehen
Sie sich mal die wunderschönen Kapitelle der 'Santa Maria de
L'Estany' nördlich von Barcelona an. Oder die eindrucksvollen Reste der 'Sant Pere de Rodes',
in der nördlichen Costa Brava. Und was halten Sie von den Kirchen in
Orihuela? Und die 'Santa Maria de
Valldigna' in Simat - beide in der Costa Blanca. Das muss man gesehen
haben!!
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'Würde es
Häuser geben, wenn es keine Menschen gäbe - und
Menschen wenn es keinen Schöpfer gibt?' |
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